Das war 2014:

 

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 1. Vereinsmeisterschaft des Bike-Club Conny Alm

 

Agnes Obererlacher und Patrick Auer holten die Titel.

 

Am 7. September 2014 wurde unter dem Motto „Viel Spaß und so einfach wie möglich“ erstmals in der Clubgeschichte eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen. – "Auf die Plätze, fertig, los!“ - und wer als Erster bei der Porzehütte eintraf, hat gewonnen. Ein Bleistift und ein Blatt Papier genügten zum Notieren der Reihenfolge. Stoppuhren suchte man vergeblich, die Startlinien im Mühlboden bzw. für die Schüler beim Klapfsee und die Ziellinie bei der Porzehütte ebenfalls. Gefunden hat man allerdings 33 begeisterte Radler, Ehrgeiz von Jung bis Alt, Zuschauer und Fans entlang der Strecke, herrliches Wetter und eine super Stimmung bei der anschließenden Siegerehrung in der Porzehütte.

 

Herren:

Nach einem vorsichtigen Beginn und etwas taktischem Geplänkel ging es an der Spitze dann aber doch zur Sache. Mit einer Kamera unter dem Fahrradsattel bewaffnet führte Patrick Auer das Feld an, dicht gefolgt von Norbert Ganner (spätere Videostudien zeigten, dass Norbert seinen Fahrradsattel nur aus optischen Gründen montiert hat – großes Kettenblatt und Stehen war sein Rezept).

Jugend gegen Erfahrung hieß das Duell der Verfolger. Simon Bucher und Hansjörg Scherer kurbelten zusammen dem Ziel entgegen. Gerüchten zufolge klebte Simon nur deshalb am Hinterrad von Hansjörg, um ihm das Gefühl zu geben, vielleicht doch noch mithalten zu können. Beim Zielsprint ab der letzten Kehre kannte Simon dann weder Gnade noch Respekt vor dem Alter.

Immer in Sichtweite bleibend, spielte sich in der nächsten Gruppe ungefähr dasselbe Muster ab. Benedikt Scherer fuhr seinen 50+ Mitstreitern Joe Obererlacher und Stephan (Stello) Zangerl einfach davon. Dahinter beobachtete Gebhard Bucher das Geschehen aus sicherer Distanz.

Für die nachfolgenden Bikerinnen und Biker war taktisches Geplänkel Nebensache. Die einzige Taktik bestand darin, das Ziel zu erreichen. So bildeten sich immer wieder Fahrgemeinschaften, die – sich gegenseitig motivierend - dem Ziel entgegen kurbelten. Im Gegensatz zu Stello war hier nicht Kette rechts, sondern Kette links gefragt.

 

Damenklasse:

Ein Dreimäderlhaus (Anna Pitterl, Patricia Auer und Theresia Niedrist) nahm die Verfolgung von Agnes Obererlacher auf. Die Routiniers tauschten ihre Rennerfahrungen aus und gaben sich gegenseitig Tipps. Doris Niedrist fungierte nur ganz am Anfang als neutrale Beobachterin. Sie reihte sich dann sofort am Ende des Feldes ein und leistete dort wertvolle Motivationsarbeit (am meisten wohl bei sich selbst).

   


 

Juniorenklasse:

Mitten unter den „Großen“ fuhren Simon Bucher und Daniela Schneider als einzige Starter und damit Klassensieger dem Ziel entgegen.

   


 


 


 


 


 


 


Die Schüler:

Die Räder wurden mit einem Hänger zum See transportiert. Dort gab Tobias Schneider das Startkommando. Die Streckenlänge war genau richtig gewählt, sodass die Kids fast gleichzeitig mit den Schnellsten aus dem Mühlboden bei der Porzehütte ankamen.

   

Schüler I:

Die Ganner-Brüder ließen nichts anbrennen und waren am schnellsten unterwegs. Florian vor Tobias hieß es im Ziel, dicht gefolgt von Wurzer Marcel und Schneider David.

   

Schüler II: (die älteren unter ihnen wurden noch im vorigen Jahrhundert geboren)

In dieser Klasse ging es schon ordentlich zur Sache. Bei den männlichen Startern war es beinah eine einzige „Schneiderei“. Gabriel kam als erster ins Ziel. Nur Maurer Tobias verhinderte einen Doppelsieg und wurde zweiter, gefolgt von Martin und Florian Schneider.

Bucher Maria stand bei den Mädels ganz oben.

    

Highlights:

Pepi und Matthias Scherer fungierten als Besenwagen und hatten am Ende alles im Griff. Mit einer Ausnahme: wie sollte es auch anders sein, einer zieht immer die Arschkarte: bei den ersten Vereinsmeisterschaften war das Sepp Lugger. Voll motiviert bis Naffla Brugge und dann war die Luft draußen. Aufgeben? - kommt nicht in Frage!  „Wer sein Rad liebt, der schiebt“,  und so lief Sepp mit seinem Drahtesel bis zur Porzehütte. „Gor et letz, hiatz woas i endlich wia schnell man zi Fuiß weita kimmb, 6 bis 7 km/h seint‘s giwan“ sagte er im Ziel.

   

Hansjörg Schneider war das Servicefahrzeug am Ende des Feldes. Zusammen mit Doris kontrollierte er, ob nicht irgendwelche Ersatzteile oder Kleidungsstücke liegen geblieben sind. Die Luft aus dem Reifen von Sepp suchten sie aber vergeblich.

Vermutlich hatten einige Teilnehmer während der Fahrt schon so viele Themen besprochen, dass im Ziel nichts mehr zum Reden übrig blieb. Oder hatte das etwa einen anderen Grund?

Auf den letzten Metern und Zentimetern wurden alle noch einmal kräftig angefeuert. Und mit „alle“ meinte man wirklich alle. Sogar eine Raupe raste mit lautstarker Unterstützung an der Zielschreiberin vorbei.

 


 


 


 

Bei der Siegerehrung in der Porzehütte gab`s dann für alle Gewinner Preise und für besondere Leistungen besondere Geschenke:

1.    Handschuhe für Doris (sie bekommt von der Raserei immer kalte Hände)


 


 

2.    Mütze für Hansjörg (weil er sich an diesem Tag am längsten       der Sonne aussetzte)


 


 


 

3.    große Packung Manna-Schnitten für Sepp (als Verpflegung       für den nächsten Laufausflug mit seinem Fahrrad)

     


 


 

Zur abschließenden Nachbesprechung, die bis in die Nachtstunden dauerte, ist sogar der Präsident des Bike-Clubs angereist.  Im Conny-Bus fuhren die Letzten dann zu später Stunde ins Dorf zurück.

 

Eine Wiederholung dieser Vereinsmeisterschaften ist angesagt.  Dann werden sicher auch jene Mitglieder dabei sein, welche dieses mal keine Zeit hatten.

 

Der Bike Club Conny Alm bedankt sich bei allen Teilnehmer, den Chearleadern, den Helfern, der Agrargemeinschaft, dem Personal der Porzehütte und den Sponsoren. 

Ergebnisliste Vereinsmeisterschaft 2014
Ergebnisliste Vereinsmeisterschaften BCC 2014.pdf (210.25KB)
Ergebnisliste Vereinsmeisterschaft 2014
Ergebnisliste Vereinsmeisterschaften BCC 2014.pdf
(210.25KB)


 


 

23. Conny Alm Trophy am 17.08.2014 

 

Patrick Auer knackt den Streckenrekord von Manuel Natale.

Sonntag früh: strahlend blauer Himmel; Start 1.450 m ü.d.M., Temp. 8° C; Zielbereich 2.270 m ü.d.M., Temp. um die 0°, zum Teil eisig)

 

Richtig, es handelt sich hier nicht um die Daten eines Schitourenlaufes im Frühling, sondern um die sommerlichen Bedingungen bei der 23. Conny-Alm Trophy in Obertilliach. Aber es blieb nicht so. Die Sonne wärmte die Luft rasch auf, sodass einem heißen Rennen nichts mehr im Wege stand. Bei idealen äußeren Bedingungen startete der Bewerb bei der Talstation der gerade in Bau befindlichen Gondelbahn der Obertilliacher Bergbahnen und führte traditionell auf einer Länge von 8,3 km und 820 Höhenmetern zur Bergstation des Glampliftes im Schigebiet Golzentipp.

 


 

Bereits von Beginn an setzten sich die Elitefahrer Patrick Auer (Bike Club Conny-Alm) und Simon Schupfer (Bike Erlebnis Osttirol) an die Spitze und ließen keinen Zweifel darüber aufkommen, wer sich heuer in die Siegerliste eintragen wird. Patrick Auer, der „schnelle Koch von der Porzehütte“, gewann schließlich mit einem respektablen Vorsprung das Duell und pulverisierte den von Manuel Natale (ARBÖ RC Bike-Point Innsbruck) gehaltenen Streckenrekord. 


 

Der einzige, der das Tempo noch annähernd mithalten konnte, war der in der Masters Klasse startende Routinier Norbert Ganner (Bike-Club Conny-Alm). Mitten in der jungen Verfolgergruppe von Elitefahrern mit Helmut Jost und Zimmermann Christoph (beide ASVÖ ÖAMTC SC Hermagor) und Christian Kitzbichler (ARBÖ Pillerseetal Biker) fuhr ein weiteres Urgestein der Radszene: Bernhard Empl (Team Serles) nutzte seinen Urlaub an der Südseite der Alpen, um bei diesem Klassiker dabei zu sein.

 

Mit einer Topleistung zeigte Tanja Lakata (HSV Lienz Radsport) als einzige Teilnehmerin der Sportklasse ihre radfahrerischen Qualitäten, scheiterte aber erneut an der von Susanne Mair gehaltenen Bestmarke und somit auch an der bereits auf 150,-- € angewachsenen Franz Fagerer Streckenrekordprämie. Für das nächste Jahr liegen daher also bereits € 200,-- im Topf.

 

In der Juniorenklasse konnte Simon Bucher (Bike Club Conny-Alm) das Tempo von Zimmermann Daniel (ASVÖ ÖAMTC SC Hermagor), dem Sieger dieser Kategorie, nicht ganz mithalten. Den dritten Platz belegte hier Jasper Britz von der Sportunion Iselsberg. 

  

Die Schülerklassen starteten auf einer verkürzten Strecke, kämpften jedoch mit gleich viel Ehrgeiz und Engagement wie die „Großen“ um die begehrten Stockerlplätze. Nils Kurz (DSG Lesachtal) ließ es ordentlich krachen und fuhr in der Kategorie Schüler II männlich unangefochten zum Sieg. In seiner Klasse folgte ihm Gabriel Schneider (Bike Club Conny-Alm) aufs Podest.

 

„Wie der Vater so die Söhne“ hieß es in der Klasse Schüler I männlich. Florian Ganner gewann hier vor seinem jüngeren Bruder Tobias, gefolgt von Schneider David und Wurzer Marcel (alle Bike Club Conny-Alm).

 

Ebenso wie bei den männlichen Kategorien war die in der Klasse Schüler II startende Eva-Maria Mitterdorder souverän unterwegs. Sie gewann diese Kategorie  vor Johanna Bucher (beide Bike Club Conny-Alm).

 

Beachtenswert auch die Leistung der jüngsten Teilnehmerin. Nele Kurz (DSG Lesachtal) ließ es sich laut Aussagen ihres Vaters Michael nicht nehmen an diesem Rennen teilzunehmen. Sie kämpfte mit ihren 9 Jahren um jede Sekunde und jeden Höhenmeter und gewann die Klasse Schüler I weiblich.

 

In der Hobbyklasse war der Durchschnitt das Maß aller Dinge. „Schön locker und ja nicht zu schnell“ rief Christian Auer (Bike Club Conny-Alm) nach ca. 1 km einem Streckenposten zu. Das Timing und die Trittfrequenz haben genau gepasst. Um 26 Sekunden rauschte er an der Durchschnittszeit vorbei und gewann somit die Mittelzeitwertung vor Christoph Oberluggauer (DSG Lesachtal) und der einzigen Dame in der Hobbyklasse, Agnes Obererlacher (Bike Club Conny-Alm).

 

Das beinahe sommerliche Wetter, die klare Sicht auf die hohen Tauern mit dem frisch angezuckerten Großglockner und die Lienzer und Sextener Dolomiten im Zielbereich waren eine Genugtuung und Entschädigung für die Anstrengungen des Aufstieges. Nicht nur Bernhard Empl ließ es sich nicht nehmen noch weiter auf den Gipfel des Golzentipp zu radeln und die Aussicht zu genießen. Bei der Siegerehrung und Sachpreisverlosung im Panoramarestaurant Conny-Alm waren dann alle wieder dabei.

 

Einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer, die Sponsoren, die freiwilligen Helfer, die Weggemeinschaft, den Obertilliacher Bergbahnen und sonstigen Gönnern des Bike Clubs Conny-Alm.

 

Wenn es gefallen hat, sagt es weiter, wenn nicht, sagt es uns. Wir werden versuchen Fehler auszubessern und sind für jede konstruktive Unterstützung dankbar.

 

Bike Club Conny-Alm 


 

Weitere Bilder:
 


 

Ergebnisliste 23. Conny-Alm-Trophy 2014
Result_20140817_23ConnyAlmTrophy.pdf (191.35KB)
Ergebnisliste 23. Conny-Alm-Trophy 2014
Result_20140817_23ConnyAlmTrophy.pdf
(191.35KB)

Bergeinzelzeitfahren Tassenbach – Rauchenbach  

 

Am Sonntag, 29. Juni 2014 fand bei strömenden Regen ein Bergeinzelzeitfahren von Tassenbach (Fischwirt) bis Rauchenbach (Bushaltestelle) statt. Auch der Bike-Club Conny Alm war mit zwei Athleten vertreten. 

Auer Patrick

Auer Patrick und Benedikt Scherer stellten sich den widrigen Bedingungen. Mit einer fabelhaften Zeit von 18:15,4 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,76 km/h für Patrick allen anderen auf und davon und gewann schließlich mit einem riesigen Vorsprung von 1:14 Minute. Benedikt kämpfte sich mit seinem Bike die 7,53 km in 26:46,2 und 16,88 km/h bis zum Sattel hinauf. Gratulation zu diesen Leistungen. 

Benedikt Scherer

Im Zielbereich feuerten ein paar wetterfeste Fans vom Tillga die Radler kräftig an und trieben sie lautstark dem Ziel entgegen. Die nass gewordenen Hosen und Schuhe wurden dann bis zur anschließenden Preisverteilung im Klammerwirt getrocknet. Danke für die Unterstützung.

Ausflug zum Gardasee 2014

 

Vom 19. bis 22. Juni 2014 machten sich wieder einige Bike-Mitglieder auf den Weg in den Süden um einige Radtouren rund um den oberen Gardasee zu bewältigen. Bei knappen 10 Grad Celsius in Obertilliach wusste man nicht richtig welche Bekleidung notwendig sein würde. In Riva del Garda angekommen, war dann aber alles klar. Bei 20 bis 30 Grad im Schatten war „lang“ out und ein guter Sonnenschutz gerade in.  In einem Hotel, in Appartements und auf dem Campingplatz wurde eingecheckt.

Die erste Radtour führte von Riva hinauf zum kleinen, smaragdgrünen Lago di Tenno und weiter über den Passo Ballino zur Malga Misone. Von dort auf einigen Trage- und Schiebepassagen an den Hängen des Monte Missone entlang zurück zum Gardasee. Der kurze Nieselregen während der Auffahrt kühlte die glühenden Oberschenkel angenehm ab, die Trialpassagen bei der Abfahrt wurden durch den feuchten Untergrund dadurch aber nicht leichter fahrbar.

Chillen in den Bars von Torbole und Riva war an diesem Tag nur mehr für die Teilnehmer der kürzeren Alternativroute möglich. Die „Extremen“ waren froh, dass gerade die längsten Tage und die kürzesten Nächte des Jahres angebrochen waren. Einige suchten bereits unbemerkt und vorsichthalber ihre Stirnlampen in den Rucksäcken und fragten vorsichtig, ob ein Biwak auch geplant sei. Schlussendlich war aber alles halb so schlimm. Das kühlende Bier bei strahlendem Sonnenschein in den Gartenstühlen an der Bar des Campingplatzes ging sich vor dem Abendessen noch leicht aus.

Der zweite Tag führte von Riva zum Lago di Ledro und über den Bocca di Trat und den oberen Teil des Adrenalina Downhills zur Capanna Grassi, die Alternativroute über Pranzo und Campi direkt zur Almhütte. Die schöne und nicht so schwierige, asphaltierte Auffahrt zum Bocca di Trat war für so manchen nicht so gut eingefahrenen Hintern nach dem gestrigen Tag dann aber doch grenzwertig. Und ebenso die, für etwas Geübte, ohne weiteres fahrbare Geröllpiste des Adrenalina Downhills hinunter zur Capanna Grassi, wo die Radler der Alternativroute bereits in der Sonne und bei einem kühlen Getränk und herrlichen Temperaturen warteten. Nach einer Stärkung mit Gerstensaft und Cola und einer Polenta mit Käse oder Nudeln mit allen möglichen Saucen rauschte man gemeinsam hinunter zum See und zur Nachbesprechung am Campingplatz. Einige von uns genossen dann noch ein herrlich entspannendes Bad im Pool des Hotels oder am Campingplatz.

Beim gemeinsamen Abendessen wurde dann die Tour für den nächsten Tag geplant. Da die Stühle und Bänke in den Lokalen nicht ganz bikergerecht waren und keine Polster hatten, entschloss man sich dann für eine nicht so schwierige Etappe. Nach Pregasina und wer wollte noch weiter bis zur Malga Palaer war dafür bestens geeignet. Im neuen Lokal „Ponalealto“ an der alten Ponalestraße wurde dann wieder zusammen die herrliche Aussicht auf den Gardasee genossen.

Das war es dann schon wieder für heuer. Gut gegessen, viele Höhenmeter, das Sitzfleisch ordentlich durchgeklopft, die Bikes richtig getestet, viel Neues gesehen und die Erkenntnis, dass alle Wege wieder zum See führen, motivieren für das nächste Jahr.

Für alle die noch nie dabei waren: „Muss man einmal gemacht haben“. Für alle die bereits öfter da waren: „Einmal geht noch leicht, ich kenne ja noch nicht alles“.

   Um weitere Fotos des Gardasee-Ausflugs zu sehen, klicke auf das Bild!! 

 

27. Dolomitenrundfahrt 


 

Bei traumhaften und sommerlich heißen Bedingungen umrundeten auch heuer wieder 11 Clubmitglieder (davon 3 MTB) die Lienzer Dolomiten. Und das mit beachtlichen Erfolgen. Ganz vorne mischte erneut Patrick Auer mit und sicherte sich mit einem bärenstarken Sprint den 3. Tagesrang und den Sieg in seiner Altersklasse mit 2:54:10. Damit war er heuer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,6 km/h der schnellste Osttiroler auf der Classic-Distanz.

 

Eine weitere großartige Leistung lieferte Gebhard Bucher mit 3:37:47 ab. Knapp dahinter unser Obmann Joe Obererlacher mit 3:44:59. Das Training hat sich also ausgezahlt. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Der erste Mountainbiker des Clubs erreichte Lienz. Benedikt Scherer überquerte,  wie so viele andere von Krämpfen geplagt, die Ziellinie mit 3:50:06 und wurde gesamt Dritter und zweitbester Osttiroler in seiner Altersklasse. Dicht gefolgt von Josef Bucher auf seinem Rennrad mit 3:55:07 und Michael Obererlacher mit 3:55:08 mit seinem Mountainbike. Michael wurde damit ebenfalls zweitbester Osttiroler in seiner Klasse. Um seine Krämpfe in den Griff zu bekommen legte unser an Lebensjahren erfahrenster Radler bei der Tankstelle in Obertilliach einen kurzen Zwischenstopp ein. Das Ausziehen der Flip-Flop seiner Betreuerin (Tochter Sonja) zur Übergabe der Radflasche war also etwas verfrüht. Das Ziel erreichte Sepp aber trotzdem als Achter seiner Klasse. Über die Ziellinie folgte ihm Hanspeter Mitterdorfer - leider derzeit noch nicht Bike-Club-Mitglied.   

Hans Obererlacher strahlte mit der Sonne um die Wette, als er bei der Labestation in Obertilliach vorbei fuhr. Ob es die neuen, weißen Schuhe waren, die alten wurden wegen eines Konzentrationsfehlers zuhause gelassen, oder die Freude über den ersten richtigen Sommertag des Jahres,  weiß man nicht so genau. Die einzige weibliche Starterin des Clubs, Carina Maurer, ging die Umrundung der Dolomiten von der touristischen Seite an und konnte an die Superleistung des letzten Jahres nicht ganz anschließen. Trotzdem eine starke Vorstellung von ihr. Sie traute sich als einzige Teilnehmerin mit einem Mountainbike auf die Classic-Strecke und gewann somit ihre Klasse.

Der heurige Pechvogel aus Sicht des Clubs war Roland Kammerlander. Ein schleichender Platten brachte seine Beine zum Glühen und schließlich zum Stillstand. Unser Routinier Stephan (Stello) Zangerl stellte trotz einer guten Leistung sein Rennrad wegen der auftretenden Krämpfe in Obertilliach „ultimativ“ in die Garage. Beide feuerten ihre Club-Kollegen bei der Labestation des Bike-Clubs Conny Alm in Obertilliach aber noch kräftig an.

Herzliche Gratulation an alle Radler zu den super Leistungen. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen und jetzt heißt es auf die Conny-Alm Trophy am 17. August 2014 trainieren.

Ein Dank gilt schlussendlich auch allen freiwilligen Helfern an der ,durch Theresia Niedrist, vorbildlich organisierten Labestation in Obertilliach. Für viele der letzte Rettungsanker auf dem Weg bis zum Ziel. Es wurden tatkräftig und mit vollem Engagement Flüssigkeit verteilt und geschüttet, Lebensmittel aufgeschnitten und in mundgerechte Happen zerkleinert, Krämpfe massiert, Räder repariert und nebenbei immer wieder die vorbeiziehenden Radler und Radlerinnen angefeuert.

    Um weitere Fotos der Dolomitenrundfahrt zu sehen, klicke auf das Bild!!

 


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