Das war 2015:


Ergebnisse/Ereignisse/Aktivitäten   

2. Vereinsmeisterschaft


Auf Grund des großen Echos im Vorjahr war bei der letzten Vollversammlung die Durchführung der Vereinsmeisterschaften 2015 nur mehr Formsache.

 

Am 12. September 2015 war es dann soweit. 28 Teilnehmer waren bei warmen und sonnigen Verhältnissen dabei. Die Kinder wurden wieder zum Klapfsee gebracht. Der Rest nahm vor der Brücke im Mühlboden Aufstellung. Auf Kommando wurde pünktlich um 13.30 Uhr losgetreten. Am Anfang noch gemütlich und mit etwas taktischem Geplänkel bis zum ersten Flachstück. Ab da wurde es ernst. Mit dem Kommentar „Einmal das Feld anführen, kommt net oft vor“ startete Stello die erste, vielleicht wohl nicht ganz ernst gemeinte Attacke. Und dann der Antritt von Patrik. Wer gleich mitzog war sowieso klar. Norbert folgte im Wiegetritt.

 

Dahinter führte Stello die Verfolgergruppe mit Hansjörg und Roland bis zu Nafler Brücke. Ab da ging Hansjörg in den Wiegetritt und setzte sich ab. Und diese Reihenfolge blieb dann auch bis zum Ziel. Der Clubneuling Daniel nahm die Witterung auf und heftete sich an die Fersen von Roland und Stello. Schön aufgefädelt wurde bis zum Ziel um die Position gekämpft.

 


Sepp hatte heuer die richtige Reifenwahl getroffen und nicht nur genügend Luft in der Lunge für eine starke Fahrt bis zum Ziel. Sein Kommentar bei der Ankunft an der Porzehütte „Ob es mit Schieben wohl nicht schneller gegangen wäre?“

 

Bei den Damen bekam Agnes als amtierende Vereinsmeisterin  mit Renate eine starke Konkurrentin. Renate kürte sich schließlich souverän zur neuen Vereinsmeisterin 2016. Anna sah sich die ganze Sache aus sicherer Entfernung an. Daniela fuhr als einzige Juniorin ebenfalls vom Müllboden weg und zeigte eine sehr gute Vorstellung.

 

Bei einigen Mitgliedern lag vermutlich das Mittagessen noch etwas im Magen, sodass der Sauerstoff dort gebraucht wurde und die Oberschenkelmuskulatur auf Sparflamme lief.

 

Theresia betreute die Kinder am Klapfsee und gab das Startkommando für die jungen Wilden.

 

Fabienne und Tobias waren die Jüngsten. Die Beiden waren voll motiviert und fuhren recht flott der Porzehütte entgegen. Hut ab vor dieser Leistung.

 

In der Klasse Schüler II waren nur Burschen am Start. Florian, Gabriel und Marcel machten sich die Podestplätze untereinander aus. Aber auch Martin und David boten eine sehr gute Leistung und folgten nicht weit dahinter.

 

Bei der Siegerehrung in der Porzehütte wurden wieder viele Sachpreise und Pokale verteilt. Jeder konnte etwas mit nach Hause nehmen. Für die großzügigen Sachpreisspenden  möchte sich der Bike Club recht herzliche auf diesem Wege bei alle Unterstützern bedanken.

 

Die Vereinsmeisterschaften 2015 sind vorüber. Jetzt heißt es wieder trainieren, für die Vereinsmeisterschaften 2016.

  

Herrenklasse mit Sieger Patrick Auer


Damenklasse mit Siegerin Renate Ganner


24. Conny-Alm-Trophy


Bei herrlichem Wetter mit angenehmen Temperaturen ging heuer der vierundzwanzigste MTB-Uphill um die Conny-Alm-Trophy in Obertilliach über die Bühne. 45 begeisterte Teilnehmer kämpften sich am Sonntag, 9. August 2015, die 8,3 km langen Strecke von der Talstation der neuen Gondelbahn über 820 Höhenmeter hinauf zur Bergstation des Glampliftes im Schigebiet Golzentipp. Die Kinder und Schülerklassen wurden wie jedes Jahr, zum höher gelegenen Start transportiert und hatten bis zum Ziel 4 km und 420 Höhenmeter zu bewältigen. Als besonderer Ansporn winkte die von Leo Klammer neu kreierte Trophäe, welche ab jetzt jedes Jahr für die schnellste Dame und den schnellsten Herren vergeben wird. 



Manuel Seibald

Die starken Biker der Sportklassen setzten sich bereits am ersten Steilanstieg nach 300 m an die Spitze des Feldes. Manuel Seibald aus Großkirchheim (Erdbau Groger), übernahm schließlich die Führung und verteidigte diese bis in Ziel. Mit einer Zeit von 39:51,1 Minuten gewann er die Eliteklasse vor Helmut Jost vom ASVÖ ÖAMTC SC Hermagor (42:09,5) und Hannes Wilhelmer vom RC Fitstore 24 (42:41,8). Der Streckenrekord von Patrick Auer aus dem Vorjahr konnte jedoch nicht unterboten werden, sodass die von der Firma Franz Fagerer spendierte Prämie bis zum nächsten Jahr im Topf bleibt. Bei den Damen war Tanja Lakata vom HSV Lienz, eine Klasse für sich. Mit der starken Zeit von 49:55,1 gewann sie überlegen die Eliteklasse vor Rosa Maria Lugger aus Maria Luggau (1:09:51,0). Für den Streckenrekord reichte es aber auch hier nicht, sodass für das nächste Jahr bereits 250,-- Euro im Topf liegen.

 

Klasse Masters


In der Klasse Masters gab es ein Kopf an Kopf Rennen und einige Positionswechsel zwischen dem Lokalmatador des BCC, Norbert Ganner und Andreas Fuchs von der Union Compedal Thal-Assling. Fuchs überquerte schließlich mit der Zeit von 40:24,1 knapp vor Norbert (40:48,1) die Ziellinie. Etwas mehr als 3 Minuten dahinter fuhr Georg Oberhammer von probike Lienz  auch noch auf das Podest und verwies somit Norbert Oberhammer (dolomite.bike) knapp auf den 4. Platz.

 


Ganz starke radelten auch die Fahrer der Klasse Junioren. Christof Hochenwarter (ASVÖ ÖAMTC SC Hermagor) gewann mit einer super Zeit von 40:51,1 vor Jakob Hafner (OSK ÖAMTC Raika Kötschach-Mauthen), der mit 44:51,7 ebenfalls seine starke Form unter Beweis stellte.

Klasse Junioren

 

Vom hohen Start quälten sich die Klassen Schüler I und II bis zum Ziel auf 2.245 m ü.d.M. Wie wichtig die Vorbildfunktion der Eltern in dieser Sportart ist, zeigt sich daran, dass alle Väter der Sieger in diesen Klasse auch selbst am Rennen teilnahmen.

 

Bei den Schülern I weiblich gewann Nele Kurz von der DSG-Lesachtal souverän vor der ebenfalls sehr tapfer kämpfenden Fabienne Wurzer vom Bike Club Conny-Alm. In der Schülerklasse II weiblich fuhr Selina Fuchs von der Union Compedal Thal-Assling als erste über die Ziellinie.


Klasse Schüler


Die Klassen Schüler I und II männlich waren voll in der Hand der Gebrüder Ganner vom Bike Club Conny-Alm. Tobias gewann in der Klasse Schüler I vor Jonas Mörtl (OSK ÖAMTC Raika Kötschach-Mauthen. Die Schülerklasse II ging an Florian, gefolgt von Marcell Wurzer und David Schneider (alle vom Bike Club Conny-Alm). Auch hier wurden sehr gute Zeiten erzielt und vollen Einsatz und Kampfgeist bis ins Ziel gezeigten. Der Grundstein für spätere Sieger ist also gelegt.

   




Etwas gemütlicher, aber nicht weniger spektakulär ging es bei den Hobbyradlern zu. In dieser Klasse ging es nicht um die schnellste Marke, sondern um die Mittelzeit und damit um die begehrten Sachpreise. 1:03:02,5 (Stunden) war heuer die magische Marke, die es zu erreichen galt. Ihr am nächsten kam Harald Niedrist (+22,3 Sekunden), gefolgt von Agnes Obererlacher (+ 40,9) und Virgil Schneider (-1:14,4 Minuten). Alles Biker unseres Clubs.

 


Einen Pechvogel gab es auch heuer wieder. Bei Roland Kammerlander hat anscheinend der Servicetechniker geschwächelt und vor dem Start die Bremsen auf „halb zu“ gestellt. Aus dem bei der Dolomitenrundfahrt angekündigten Großangriff auf die „alten Routiniers“ ist also nichts geworden. Aber was nicht ist kann noch werden.

 

Die Siegerehrung fand bei herrlichem Sommerwetter auf der Terrasse vom Panoramarestaurant Conny Alm statt. Viele Sachpreise, Trophäen und Pokale wurden von den Teilnehmern mit nach Hause genommen. TVB-Osttirol Obmann Franz Theurl unterstrich bei seinen Worten die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen und war begeistert von den Leistungen der Teilnehmern. Als Visionär war er bereits mit seinen Gedanken im Jahre 2016 und bei der 25. Conny Alm Trophy. Er ließ mit seinen Ideen für diese Jubiläumsveranstaltung aufhorchen und machte Lust auf mehr um einen würdigen Rahmen dafür zu finden.

 

Das Echo aller Beteiligten zur 24. Conny Alm Trophy 2015 war überaus positiv und lässt für 2016 noch einige erwarten. Der Bike Club Conny Alm bedankt sich bei all seinen Sponsoren, allen voran den Firmen Franz Fagerer und Skinfit, bei Hans Klammer für den Strom am Start und auch bei allen freiwilligen Helfern, den Grundbesitzern, den Obertilliacher Bergbahnen und ersucht bereit jetzt um erneute tatkräftige Unterstützung im nächsten Jahr.


Ergebnisliste 2015
Result_20150809_01.pdf (171.12KB)
Ergebnisliste 2015
Result_20150809_01.pdf
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28. Dolomitenrundfahrt

 

Bei herrlichen Startbedingungen fanden sich auch heuer wieder 9 unverwegene Bike-Mitglieder im Lienzer Talboden ein, um die Rundfahrt in Angriff zu nehmen.

Die Freude über das gute Wetter währte nicht lange. Noch bevor`s richtig zur Sache ging, rann das Wasser bereits bei den Schuhspitzen heraus. Der Regen bis zum Ziel und die Kälte waren nichts für Weicheier. Trotz der widrigen Bedingungen wurden durch unsere Clubmitglieder wieder beachtliche Leistungen erbracht.

Ganz vorne wieder einmal Patrick Auer. Ein Stockerlplatz, so wie im Vorjahr, ist sich heuer nicht ganz ausgegangen. Ein Sturz in der Monegge setzte die Gangschaltung außer Gefecht. Die Zeit von  2:56:51 reichten schließlich für den 14. Gesamtrang und den 1. Platz bei den Masters 1.

Völlig verausgabt rollte Hansjörg Scherer mit 3:26:23 durchs Ziel und wurde bei den Masters 4 als 14. gewertet. Ganz knapp dahinter der Routinier Stefan "Stello" Zangerl. 3:27:29 reichten bei den Masters 5 für den 5. Rang.

Die große Überraschung bei der heurigen Rundfahrt aus Club-Sicht war Roland Kammerlander. Mit der Zeit von 3:28:23 hatte er den beiden  "Oldies" unseres Clubs für das nächste Jahr den Kampf angesagt.

Und dann ging es Schlag auf Schlag. Eine weitere großartige Leistung lieferte Josef "Seppi"  Bucher mit 3:37:22 ab. Knapp dahinter Harald Niedrist mit 3:38:56 und unser Obmann Joe Obererlacher mit 3:39:13. Das Training hat sich also ausgezahlt.

Als nächster erreichte Gebhard Bucher das Ziel, der mit der Zeit von 3:52:29 an seine starke Vorjahresleistung nicht ganz anschließen konnte. Ihm folgte noch Michael Obererlacher, der heuer bedingt durch das schlechte Wetter, die 4-Stunden Marke nicht ganz knacken konnte. Ein Grund mehr, auch im nächsten Jahr wieder an den Start zu gehen!

Herzliche Gratulation an alle Radler zu den super Leistungen und ihrem Durchhaltevermögen. Viele Teilnehmer haben ja aufgrund des Regens und der Kälte aufgegeben.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen und jetzt heißt es auf die Conny-Alm Trophy am 9. August 2015 trainieren.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen freiwilligen Helfern der Labestation Obertilliach (organisiert von Pepi und Theresia), welche bei diesen widrigen Bedingungen ausgehalten und auch den letzten Radler noch angefeuert und verköstigt haben.

          

Besonderer Dank gilt aber dem Hotel Weiler, welches für die teils unterkühlten Radfahrer Handtücher, Sauna, Trockner und sogar die Infrarotkabine zur Verfügung gestellt hat. Die Labestation war also auch diesmal wieder die letzte Rettungsinsel auf dem Weg ins Ziel. 

Gardasee 2015


Wie bereits gewohnt machten sich auch heuer wieder die üblichen Verdächtigen auf, um die Berge rund um Riva mit dem Drahtesel zu erkunden. Die Anreise rund um das Pfingstwochenende erfolgte heuer in mehreren Etappen. Der Wetterbericht versprach ein paar schöne Tage und angenehme Temperaturen. Und so war es dann auch, viel Sonnenschein und von Tag zu Tag ansteigende Werte auf der Quecksilbersäule verbannten Winterjacken und lange Hosen in den Kleiderschrank oder ins Zelt.


Der erste Tag führte voll motiviert von Riva zum Lago di Ledro und über den Bocca di Trat und den oberen Teil des Adrenalina Downhills zur Capanna Grassi. Jene, welche den Sattel und das eigene Sitzleder heuer noch nicht so richtig eingefahren hatten, strampelten auf der  Alternativroute über Pranzo und Campi direkt zur Almhütte. Die Geröllpiste des obersten Teiles des Adrenalina Downhill`s hinunter zur Capanna Grassi, wo die Biker der Alternativroute bereits in der Sonne und bei einem kühlen Getränk und herrlichen Temperaturen warteten, verlief unfallfrei. Nach einer Stärkung mit Gerstensaft und Cola und einer Polenta mit Käse rauschte man gemeinsam hinunter zum See und zur Nachbesprechung an der Strandbar. Bei einem kühlen Bier und strahlendem Sonnenschein verflog die Zeit bis zum Abendessen wie im Nu.



Die zweite Radtour, anfänglich wetterbedingt noch etwas frisch, führte von Riva nach Arco und von dort über Masone hinauf bis zur Waldgrenze und am Westhang des  Monte Velo entlang zum Passo Santa Barbarbara. Die letzten Kilometer zum Pass folgten dem Verlauf einer ehemaligen Giro-Etappe. Nach einem Bremsencheck ging es dann ins Gelände. Auf einem feuchten Singletrail und später einem steilen Asphaltstreifen stach man hinunter nach Nago und weiter über Torbole in den Hafen von Riva. Fahrfehler und Unachtsamkeiten wurden sofort mit Dreck bis über die Knöchel bestraft. Die Hardtailpiloten schielten neidisch auf das breite Grinsen der Fully-Spezialisten und suchten sich eine gepolsterte Unterlage für die Sessel vor der Hafenkneipe..



Um dem Ganzen auch heuer wieder einen krönenden Abschluss zu verleihen, einigte man sich beim gemeinsamen Abendessen auf die Tremalzotour für den nächsten Tag. Von Riva über Pregasina zum Passo Nota und hinauf zum Tunnelportal am Tremalzopass (1.863 m). Gute Streckeneinteilung und die richtigen Pausen ließen die Oberschenkel trotzdem glühen. Nach ca. 2.000 Höhenmetern wurde der höchste Punkt erreicht. Die Abfahrt führte über den Lago di Ledro und den Radweg hinunter zum neuen Lokal „Ponalealto“ an der alten Ponalestraße, wo wieder die herrliche Aussicht auf den Gardasee genossen wurde.


     


Das war es dann schon wieder für heuer. Das Wochenende war wieder einmal viel zu schnell vorbei. Neue Gastlokale wurden getestet und für gut befunden, die ausgesuchten Radtouren haben auch gepasst und die Vorfreude auf das nächste Jahr ist Motivation genug den Drahtesel jetzt nicht gleich wieder in die Ecke zustellen.  


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